Wenn es den besten Tintenstrahldrucker 2020 gäbe, würden wir das Modell hier kurz nennen und die Kaufberatung wäre abgeschlossen. Doch so einfach ist die Suche nach einem passenden Drucker leider nicht. Durch die große Auswahl an Druckertypen, Funktionen und Preisklassen ist der Markt nahezu unüberschaubar geworden. Aus diesem Grund haben wir mit diesem Portal alles Wissenswerte zusammengetragen: Von aktuellen Test- und Erfahrungsberichten über technische Hintergründe bis hin zu Tipps zu Druck- und Folgekosten. Mit der Vorstellung von Preis-Leistungssiegern in unserem Drucker-Vergleich helfen wir Ihnen, einen geeigneten, ja den besten Drucker für Ihre Anwendung zu finden. Unabhängig davon, ob Sie einen guten und günstigen Drucker für Zuhause suchen oder ein professionelles Multifunktionsgerät für Ihr Büro: Wir stellen die besten Hersteller vor und helfen Ihnen, ein zuverlässiges und geeignetes Gerät zu kaufen.

Von der Geschichte des Druckers zu den aktuellen Neuheiten
Historisch hat unser Portal zwar mit einem Tintenstrahldrucker-Vergleich begonnen, doch mittlerweile haben auch günstige Laserdrucker den Einzug in private Haushalte gefunden und erfreuen sich neben All-in-One Multifunktionsdruckern großer Beliebtheit. Daher gehen wir in unseren Tipps auch auf Testberichte und Testsieger aus den Kategorien Laserdrucker ein. Kurz: Mit unserer Kaufberatung helfen wir Ihnen den für Sie am besten passenden Drucker günstig zu kaufen und geben daneben noch Tipps zum Zubehör wie etwa Patronen und Druckerpapier.

Schnelleinstieg: Beliebte Druckerhersteller

Was ist ein Tintenstrahldrucker?


Tintenstrahldrucker findet man heutzutage in fast jedem Haushalt und gehören zu den am häufigsten verwendeten Druckertypen. Nachdem der erste Tintenstrahldrucker schon in den 1980er Jahren auf den Markt gebracht wurde, entwickelte man weitere Druckerarten, wie den Laserdrucker oder den Fotodrucker. Es entstand eine Methode, bei der der Tintenstrahldrucker mit feinen Tintentröpfchen arbeitet. Diese werden direkt auf das Trägermedium gespritzt.

Aufbau und Funktionsweise eines Tintenstrahldruckers

Der Tintenstrahldrucker gehört zu den Matrixdruckern und setzt einzelne, kleine Bildpunkte. Das Besondere, der Tintenstrahldrucker beschränkt sich nicht auf feste Zeichensätze. Der präzise Schrittmotor, welcher in jedem modernen Tintenstrahldrucker eingebaut ist, ermöglicht es jede beliebige Schriftart und jede Grafik problemlos drucken zu können. Dieser Schrittmotor steuert die Tintenpatrone mit dem Druckkopf und den kleinen Düsen, die die Farbe absondern, über das Trägermedium (oftmals Druckerpapier). Bei dem sogenannten Piezo-Verfahren spritzen die winzigen Düsen an der richtigen Stelle eine kleine Menge Tinte mit der entsprechenden Farbe auf das Papier.

Je kleiner die gesetzten Druckpunkte sind, desto höher ist die Auflösung des Druckers und desto detailreicher werden die ausgedruckten Bilder und Grafiken. Moderne Hersteller wie Canon, Lexmark oder HP überzeugen mit ihrem Bubble-Jet-Verfahren, bei dem die Tintentröpfchen mit einem Heizelement erwärmt werden. Bei diesem Vorgang entsteht eine Dampfblase, die durch den resultierenden Druck die Tinte durch eine Drüse drückt. Daraus resultiert eine noch höhere Auflösung als bei der Piezo-Technik. Um beim Kauf eines Tintenstrahldruckers festzustellen, wie hoch eine Auflösung ist, wird diese vom Hersteller in dot per inch (dpi) angegeben.

Wie viel dpi sollte ein Drucker haben?

Das Akronym dpi steht für dot per inch und wird in „Punkte pro Zoll“ übersetzt, genauer gesagt „Tintenpunkte pro Zoll”. Damit Übergänge und einzelne Pixel besser miteinander schmelzen gilt auch hierbei: Je höher die Punktdichte, desto besser die letztendlich gedruckte Qualität. Möchten Sie einen Drucker für einfache alltägliche Ausdrucke verwenden, sind 600×600 dpi absolut ausreichend. Die meisten Drucker erfüllen in der Regel alle diese Qualitätsstandards und eignen sich meistens darüber hinaus auch für Drucke von grafisch aufwändigen Broschüren oder Flyern. Oftmals wird das Trägermedium sekundenschnell bedruckt. Das liegt daran, dass die Tintenstrahldrucker mit mehreren Hundert Düsen gleichzeitig arbeiten. Der Drucker arbeitet umso schneller, je mehr Düsen gleichzeitig arbeiten und je höher die Geschwindigkeit ist, mit der die Düsen Farbe auf das Trägermedium spritzen.

Welche Druckertypen gibt es?

Die gängigsten Druckertypen neben den Tintenstrahldruckern sind Laserdrucker, Farblaserdrucker, Multifunktionsgeräte, Etikettendrucker, Fotodrucker und Nadeldrucker.

Impact-Drucker

Typenraddrucker

Der Typenraddrucker gehört zur Familie der Impact-Drucker und bringt mit Hilfe von Anschlägen durch ein Farbband seine Aufträge zu Papier. Dieser entwickelte sich aus den Typenradschreibmaschinen. Hierbei schlägt ein Hammer die Letter durch ein Farbband gegen ein Papier. Die Letter bzw. Typen befinden sich dabei auf einen drehbaren Typenrad. Die Ausdrucke sind äußerst klar unds sorgen für eine scharfe Qualität. Allerdings lassen sich hauptsächlich gerade Linien und Formen erstellen. Weil die Druckgeschwindigkeit des Typendruckers relativ langsam ist, wird der Typenraddrucker heute kaum noch benutzt.

Kugelkopfdrucker

Kugelkopfdrucker findet man heutzutage kaum noch. Denn die Drucktechnik der Kugelkopfdrucker wurde größtenteils durch den Laser- und Tintenstrahldruck ersetzt. DIe Kugelkopfdrucker zählen ebenfalls zu den Impact-Druckern oder Anschlagdruckern. Zu Ihnen gehören des weiteren die bereits genannten Typenraddrucker, als auch die Nadeldrucker und die Zeilendrucker. Der Kugelkopfdrucker entwickelte sich ebenso aus der Kugelkopfschreibmaschine. Die möglichen Zeichen befinden sich als Stempel auf dem sogenannten Druckkopf. Durch Dreh- und Rotierbewegungen werden die verschiedenen Zeichen zu Papier gebracht.

Nadeldrucker

Der Nadeldrucker ist ebenfalls eine ältere, aber immer noch genutzte Form des Druckens. Nadeldrucker arbeiten mit einzeln angesteuerten Nadeln. Die Nadeln schlagen auf ein Farbband. Dieses wird durch den Anschlag nach unten auf das zu bedruckende Papier gedrückt und hinterlässt einen Farbpunkt. Ein Zeichen besteht aus mehreren Farbpunkten. Nadeldrucker sind laut und werden heutzutage nur noch selten verwendet. Man trifft diesen Gerätetyp noch ab und zu in Arztpraxen an. Als einer der ersten Heimdrucker war der Commodore MPS 1000 besonders beliebt.

Thermodrucker

Thermosublimationsdrucker

Thermosublimationsdrucker sind häufig in Kassensystemen zu finden. Sie eignen sich sehr gut zum Drucken von Kassenbons. Bei diesem Druckverfahren werden Farbbänder verwendet. Die Farben, welche sich auf den Bändern befinden, werden erhitzt und durch Verdampfen auf das Papier gebracht. Das entstandene Druckbild überzeugt mit einer enormen Farbtiefe und Sättigung. Wenn Sie allerdings einen Thermosublimationsdrucker kaufen wollen, werden Sie feststellen, dass die Anschaffungskosten und die Folgekosten sehr hoch sind. Das liegt daran, dass Sie sowohl passende Farbbänder, als auch hitzebeständiges Spezialpapier, welches Temperaturen bis zu 400°C standhält, benötigen.

Thermotransferdrucker

Druckbilder mit einem Thermotransferdrucker sind im Vergleich zu dem Thermosublimationsdrucker deutlich langlebiger. Deswegen finden diese Drucker auch häufig Ihren Einsatz im Fotodruck. Die Druckkosten sind auch bei diesem Druckverfahren nicht gerade wenig. Denn die Farbbänder, die bei dieser Drucktechnik eingeschmolzen und auf das Papier übertragen werden, können nur einmal verwendet werden.

Fotoelektrische Drucksysteme

Laserdrucker und Farblaserdrucker

Laser- und Farblaserdrucker gehören zu den fotoelektrischen Druckern. Diese Drucker arbeiten, ähnlich wie Kopierer, mit dem Elektrofotografieverfahren. Hier wird ein Fotoleiter mit dem zu druckenden Abbild belichtet. Dabei entstehen elektrische Ladungen an den farbigen Stellen des Abbildes. An diesen elektrisch aufgeladenen Stellen bleibt die Tonerfarbe haften. Diese wird anschließend als Kopie des Abbildes auf das Trägermedium gedruckt. Laserdrucker drucken häufig nur in Graustufen. Farblaserdrucker können alle Farben abbilden, doch kommen dennoch nicht an die Qualität eines Tintenstrahldruckers heran. Laserdrucker überzeugen vor allem durch ihre geringen Folgekosten, auch wenn Sie beim Kauf im Vergleich zu Tintenstrahldruckern etwas mehr investieren müssen.

LED-Drucker

Auch LED-Drucker arbeiten mit Hilfe von fotoelektrischer Technologie. Nur das sie keinen Laser verwenden, sondern eine LED-Zeil, die für die Belichtung der kompletten Vorlage sorgt. SO entsteht eine noch schnellere Druckgeschwindigkeit. Außerdem sind die Druckerköpfe des LED-Druckers kaum beweglich.

Multifunktionsdrucker

Multifunktionsdrucker zeichnen sich dadurch aus, dass sie mehrere Geräte in sich vereinen. Sie sind gleichzeitig Drucker, Scanner, Kopierer und in einigen Fällen sogar Faxgeräte. Das Multifunktionsgerät arbeitet entweder als Tintenstrahldrucker oder als Laserdrucker. Unter den Multifunktionsgeräten gibt es Modelle, die ausschließlich Schwarzweiß drucken sowie Farbgeräte.

Etikettendrucker

Etikettendrucker sind kleine, handliche Drucker, die ausschließlich zum Druck von Etiketten genutzt werden können. Sie werden häufig zum Etikettieren im Supermarkt eingesetzt, aber auch im privaten Bereich zur Beschriftung von Gläsern oder Schachteln.

Fotodrucker

Fotodrucker erzeugen Bilder in besonders hochwertiger Druckqualität. In der Regel werden zusätzlich zum Drucker besondere Papiere, sogenannte Fotopapiere, verwendet. Diese Papiere sind saugfähig und kaum wasserdurchlässig.

Wachsdrucker

Wachsdrucker werden auch Festtintendrucker genannt und bedrucken, ähnlich wie beim Tintenstrahldrucker, mit kleinsten Wachstropfen. Dabei wird der Wachs erhitzt und auf der Oberfläche fixiert. Der Wachswürfel wird sogar während des Druckens nachgefüllt, was ein bedeutender Vorteil ist. Durch den Wachs sind die Drucke besonders farbecht und kräftig. Doch ist es wichtig zu wissen, dass die Wachsdrucker eine sehr lange Aufwärmzeit benötigen und die automatische Reinigung der Düsen viel Material verbraucht. Weiterer Nachteil sind, dass die Ausdrucke nicht kratzfest und gegenüber Hitzeeinwirkungen wenig resistent sind.

Industriedrucker und Druckmaschinen

Ein Industriedrucker ist eine Maschine mit automatisiertem Druckverfahren. Sie werden in der Drucktechnik eingesetzt, um verschiedenste Materialien (Bedruckstoffe) zu bedrucken. Nach der Drucktechnik des Rotationsdrucks haben Offsetdruckmaschinen die größte Bedeutung. Typische Bedruckstoffe sind meist Papiere, Kartonagen, Kunststoffe oder Metalle.

Plotter

Ein Plotter ist ein Ausgabegerät, welches Funktionsgraphen, technische Zeichnungen und andere Vektorgrafiken auf verschiedenen Materialien darstellt. Seit den 1990er Jahren wurde der Plotter immer mehr durch den Großformatdrucker ersetzt. Diese werden heutzutage auch oftmals als Plotter bezeichnet.

Großformatdrucker

Großformatdrucker sind Geräte, die großformatiges Drucken ermöglichen. Hierbei werden größtenteils Tintenstrahldrucker mit Druckbreiten zwischen 1,3 m und 5 m eingesetzt. Mit den Großformatdruckern sind verschiedene Materialien bedruckbar, wie z.B. Textilien, Selbstklebefolien, PVC-Platten, Plakatpapier, Plexiglas oder Aluminiumverbundplatten.

3D Drucker

3D-Drucker sind Geräte für alle Fertigungsverfahren, bei denen ein Material Schicht für Schicht aufgetragen wird. Dabei entstehen computergesteuerte dreidimensionale Gegenstände. Der 3D-Drucker wird vor allem in Gebieten, wie der Kunst und dem Design, aber auch bei der Herstellung von Schmuck und Mode, in der Architektur, beim Maschinenbau, bei wissenschaftlichen Laboratorien oder beim Automobilbau angewendet.

Spezielle Funktionalitäten von Druckern

Drucken Sie per WLAN und mit Hilfe von Apps oder AirPrint per Smartphone. Moderne Drucker können in ein Netzwerk eingebunden und einfach und schnell über WLAN, Bluetooth, Ethernet oder AirPrint bedient werden.

WLAN Drucker

WLAN Drucker verfügen über eine WLAN-Schnittstelle oder einen eingebauten WLAN-Adapter. Ein WLAN-fähiger Gerätetyp lässt sich relativ einfach in ein bestehendes Netzwerk integrieren. Dafür wird der Netzwerkzugang am Drucker eingerichtet. Anschließend können alle Nutzer des Heimnetzwerks auf den Drucker zugreifen und Ausdrucke anfertigen. WLAN Drucker können sowohl in privaten Haushalten als auch im Büro-Netzwerk eingesetzt werden.

AirPrint Drucker

AirPrint ist eine für Apple-Produkte entwickelte Software-Schnittstelle zum drahtlosen Drucken. Mit einem AirPrint Drucker können Sie von allen Endgeräten mit dem Apple-Betriebssystem iOS schnell und unkompliziert drucken. Der AirPrint Drucker ist eine Spezialform des WLAN Druckers.

Bluetooth Drucker

Bluetooth Drucker sind in der Regel handlich und eignen sich gut zum mobilen Drucken von unterwegs aus. Dieser Gerätetyp erfreut sich sowohl im privaten als auch im beruflichen Gebrauch immer größerer Beliebtheit. Sie können den Bluetooth Drucker mithilfe der Funkverbindung Bluetooth mit Ihrem PC oder Tablet verbinden und losdrucken.

Ethernet Drucker

Ein Ethernet Drucker muss zunächst per Kabel mit dem WLAN Router oder dem Computer verbunden werden. Anschließend können alle im Netzwerk befindlichen PCs über den Ethernet Drucker drucken. Eine komplett kabellose Nutzung des Druckers ist hier nicht möglich.

Bekannte Druckerhersteller im Überblick

Zu den beliebtesten Herstellern von guten und günstigen Druckern zählen u.a. Canon, Brother, HP, Epson, Lexmark und Ricoh.

Canon Drucker

Das japanische Unternehmen Canon wurde 1937 gegründet und verfolgte ursprünglich das Ziel, günstige Kleinbildkameras herzustellen. Mittlerweile beschränkt sich das Produktportfolio von Canon nicht mehr nur auf Kameras. 2009 übernahm das Unternehmen den Druckerhersteller Océ und strebt seither die Weltmarktführung im Druckerbereich an. Bei Canon gibt es verschiedene Druckerserien. Die PIXMA-Serie ist die wohl bekannteste Druckerlinie von Canon, die besonders für den Privatgebrauch geeignet ist. Darüber hinaus gibt es die Business-Serie MAXIFY und den portablen SELPHY Fotodrucker zum einfachen Ausdrucken von Fotos. Hier finden Sie die aktuell besten Canon-Drucker Test– bzw. Modellvorstellungen.

Brother Drucker

Brother Industries ist ebenfalls ein japanisches Unternehmen. Es wurde 1908 als Werkstatt zur Reparatur von Nähmaschinen gegründet. Brother gehört zu den weltweit führenden Druckerherstellern. Brother führt Mono- und Farblaserdrucker, Tintenstrahldrucker, mobile Drucker sowie Hochleistungsdrucker der Serie HL-S7000DN. Diese Drucker sind insbesondere für Unternehmen geeignet, die viel und schnell ausdrucken müssen. Hier finden Sie die aktuell besten Brother-Drucker Test– bzw. Modellvorstellungen.

HP Drucker

HP Inc. ist einer der größten Druckerhersteller weltweit. Das amerikanische Unternehmen wurde 1939 gegründet. HP produziert Gerätetypen für Privatkunden und für kleine und mittlere Unternehmen. Darüber hinaus ist HP Marktführer im Bereich Digitaldruckmaschinen. Hier finden Sie die aktuell besten HP-Drucker Test– bzw. Modellvorstellungen.

Epson Drucker

Ein weiterer beliebter Druckerhersteller ist das japanische Unternehmen Epson. Die Geschichte des Konzerns geht bis in das Jahr 1942 zurück. Bei Epson gibt es zum Beispiel die Workforce-Serie für Unternehmen, die SureColor-Serie für qualitativ hochwertige Fotoausdrucke oder die Expression Home-Serie für schnelles und günstiges Ausdrucken daheim. Hier finden Sie die aktuell besten Epson-Drucker Test– bzw. Modellvorstellungen.

Lexmark Drucker

Das amerikanische Unternehmen Lexmark wurde Anfang der 1990er Jahre gegründet. Lexmark produziert seither hochwertige Laser- und Matrixdrucker. Das Druckersortiment von Lexmark umfasst sowohl Drucker für die Privatanwendung als auch leistungsstarke Business-Drucker. Hier finden Sie die aktuell besten Lexmark-Drucker Test– bzw. Modellvorstellungen.

Ricoh Drucker

Ricoh ist ein weiteres japanisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Bürokommunikationssystemen spezialisiert hat. Neben Druckern entwickelt Ricoh auch Digital- und Kleinbildkameras. Das Unternehmen führt unter anderem die Druckerserie Aficio™ SP für Privat- und Businesskunden sowie einen 3D-Drucker mit dem reale, dreidimensionale Objekte produziert werden können.

Dell

Dell Technologies Inc. ist ein US-amerikanischers Informationstechnologie-Unternehmen mit Hauptsitz in Round Rock. Bekannt ist das Unternehmen durch seine Computersysteme und Drucker. Dell ist bei der Produktion vor allem die Nachhaltigkeit und der Umweltschutz sehr wichtig. Das Unternehmen legt einen sehr großer Wert auf einen schonenden Umgang mit Ressourcen und Abfallvermeidung. Dell Drucker punkten vor allem durch ihre gute Verarbeitungsqualität und einem sauberen Druckbild.

Samsung

Die Samsung Group ist der größte südkoreanische Elektronikhändler, der weltweit mehr als 625.000 Menschen beschäftigt. Im Vergleich zu anderen Herstellern, stellt Samsung nur Laserdrucker her. Die Geräte sind oftmals mit einem blauen Klimaschutzengel ausgezeichnet, denn auch Samsung legt einen besonders großen Wert auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit. Die Samsung Laserdrucker, welche sich hauptsächlich an gewerbliche Kunden richten, überzeugen vor allem durch ihre exzellente Druckqualität. Hier finden Sie die aktuell besten Samsung-Drucker Test– bzw. Modellvorstellungen.

Kyocera

Die Kyocera K.K. ist ein japanisches Unternehmen mit Stammsitz in Kyoto. Es gehört zu den großen Herstellern von Druckern und Fotokopierern. Besonders beliebt sind die Kyocera Laserdrucker, welche größtenteils im gewerblichen oder verwaltungsmäßigen Bereich vorkommen. Hier finden Sie die aktuell besten Kyocera-Drucker Test– bzw. Modellvorstellungen.

Xerox

Die Xerox Corporation ist ein Technologie- und Dienstleistungsunternehmen im Dokumentenmanagement-Bereich. 1995 wurde das erste Multifunktionsgerät mit Druck, Kopie, Scan und Fax von Xerox hergestellt. Ende Januar 2018 wurde Xerox von Fujifilm übernommen und in das Joint Venture Fuji Xerox integriert. Hier finden Sie die aktuell besten Xerox-Drucker Test– bzw. Modellvorstellungen.

Hersteller Industrie- und Großformatdruckern

Spezielle Drucker wie die Industrie- und Großformatdrucker finden vor allem in großen Unternehmen bzw. in der Industriebranche ihre Verwendung. Deshalb werden diese Drucker von speziellen Herstellern wie Heidelberger Druckmaschinen, Koenig & Bauer, Windmöller & Hölscher, Ryobi, Agfa, Epson, HP oder Canon produziert.

Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker?

Ob ein Tintenstrahl- oder Laserdrucker für Sie geeignet ist, hängt von Ihren Bedürfnissen ab.
Sowohl Tintenstrahldrucker als auch Laserdrucker haben individuelle Vor- und Nachteile. Generell gilt, dass Tintenstrahldrucker häufiger für den Privatgebrauch eingesetzt werden, Laserdrucker dagegen oft in Unternehmen zu finden sind.

Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker arbeiten mit kleinen Düsen, welche die Farbe auf das Trägermaterial spritzen. Sie bedrucken nicht nur normales Papier, sondern auch Spezialpapiere oder CD-Rohlinge. Tintenstrahldrucker erzeugen Fotoausdrucke in sehr guter Qualität und sind günstig in der Anschaffung.
Alle Vor- und Nachteile von Tintenstrahldruckern auf einem Blick:

Vorteile Nachteile 
hervorragende Druckqualitätlangsame Druckgeschwindigkeit 
niedriger Anschaffungspreis Druckkopf kann bei seltenem Gebrauch schnell eintrocknen 
druckt auf Papier, CDs uvm. Tinte trocknet langsamer 
keine Aufwärmphase kleinere Papierkassette 
geringerer Stromverbrauch höhere Kosten je ausgedruckte Seite 
geringe Beständigkeit der Ausdrucke 

Laserdrucker

Laserdrucker arbeiten mit dem Elektrofotografieverfahren. Sie drucken schneller und günstiger als Tintenstrahldrucker und werden vor allem von Unternehmen eingesetzt.
Alle Vor- und Nachteile von Laserdruckern auf einem Blick:

Vorteile Nachteile 
schnelle Druckgeschwindigkeit schlechtere Druckqualität 
Toner kann bei seltenem Gebrauch nicht eintrocknen geringere Auflösung 
Tinte trocknet schnell hoher Anschaffungspreis 
große Papierkassette vor dem ersten Druck benötigt der Drucker eine Aufwärmphase 
geringe Papierkosten hoher Stromverbrauch 
geringere Kosten je ausgedruckte Seite Ausstoß von giftigem Feinstaub 

Betriebskostenvergleich

Je nach Druckertyp und Druckermodell sind die Betriebskosten sehr unterschiedlich. Vergleicht man zum Beispiel den Laserdrucker HP Color LaserJet Enterprise M 651 und den Tintenstrahler HP OfficeJet Pro 680, erkannt man die Unterschiede in den Betriebskosten sofort:

Drucker HP Color LaserJet HP OfficeJet Pro 
Druckertyp Laserdrucker Tintenstrahldrucker 
Toner-/ Patronenpreis S/WOriginal: ca. 260 €

Nachgemacht: ca. 100 €

Original: ca. 25 €

Nachgemacht: ca. 14 €

Anzahl der Seiten pro Toner/Patrone S/Wca. 20.500 Seiten ca. 1000 Seiten 
Preis pro Seite S/WOriginal: ca. 1,26 Cent 

Nachgemacht: ca. 0,49 Cent 

Original: ca. 2,50 Cent

Nachgemacht: ca. 1,40 Cent 

Toner-/ Patronenpreis Farbig Je Tonerfarbe (Cyan/Magenta/Gelb): 

Original: ca. 360 €

Nachgemacht: ca. 140 €

Je Tonerfarbe (Cyan/Magenta/Gelb): 

Original: ca. 15 €

Nachgemacht: ca. 12 €

Anzahl der Seiten Farbig ca. 15.000 Seiten ca. 825 Seiten 

Auch beim Vergleich anderer Druckermarken zeigt sich, dass Laserdrucker insbesondere beim S/W-Druck langfristig günstiger sind als Tintenstrahldrucker. Wer nachgemachte, druckerkompatible Patronen und Toner kauft, spart viel Geld ein.

Drucker Formate und Größen

Die gängigste Größe von Druckern ist A4. So gut wie jeder Drucker für den Haushalt ist in der Lage DIN A4 Format zu drucken. Denn diese Größe hat sich international als Standard für Briefe und Anschreiben durchgesetzt. Doch sobald es um größere Formate geht, müssen maßgeschneiderte und individuelle Lösungen her. Vor allem Unternehmen und Geschäftsleute benötigen oftmals auch größere Formate wie DIN A3 oder DIN A2. Diese A2 oder A3 Drucker sind demzufolge auch etwas größer und benötigen etwas mehr Stauraum. Oftmals können die großen Drucker auch die kleineren Formate drucken. Mit den meisten A2 Druckern kann man fast alle Arten von Aufträgen erledigen. So stellt das Drucken von Plakaten oder hochwertigen Leinwänden kein Problem für den DIN A2 oder DIN A3 Drucker dar.

Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen größeren Drucker zu kaufen, dann sollte Ihnen bewusst sein, dass man bei den großen Druckern zwischen den industriellen Geräten oder Druckern für die Dienstleistungsbranche unterscheidet. Industrielle Drucker sind meistens deutlich flexibler und können neben Papier auch andere Stoffe bedrucken. Auch Drucken in XXL hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung zugenommen. So können Sie im Fachhandel auch Großformatdrucker in DIN A0 und DIN A1 Format kaufen. Sollten Sie einmal in eine Situation geraten, in der Sie Flyer, Broschüren oder Umschläge bedrucken müssen, ist auch das kein Problem. Für dieses DIN A5 oder DIN A6 Format brauchen Sie letztendlich keinen neuen speziellen Drucker. Anbieter wie Word oder OpenOffice bieten die Möglichkeit, die zu bedruckenden Blätter auf die jeweilige Größe einzustellen. Oder Sie kaufen sich im Handel Blätter in DIN A5 oder DIN A6 Größe. Dabei ist es nur wichtig zu beachten, dass der Schieberegler am Drucker verschoben werden muss, sodass das Papier sicher im Papierfach sitzt.

Letztendlich müssen Sie beim Kauf der Drucker nur beachten, dass auch die Anschaffungskosten steigen, je mehr die Drucker bieten. Somit sollten Sie, bevor Sie einen DIN A0, DIN A1, DIN A2, DIN A3, DIN A5 oder DIN A6 Drucker kaufen, darüber nachdenken, welche Arten von Druckaufträgen Sie am häufigsten nutzen. Denn für einmalige Großformat-Drucke reicht oft auch der Gang zum Copy Shop, wo das Plotten deutlich günstiger ist.

Checkliste vor dem Kauf

Bevor Sie sich dazu entscheiden, einen Drucker zu kaufen, sollten Sie auf folgende Kriterien achten:

  • Druckerart: Laserdrucker sind besonders gut für große Unternehmen geeignet, Tintenstrahldrucker dagegen überzeugen im Privathaushalt.
  • Anschlüsse: Heutzutage können praktisch alle Drucker über eine USB-Schnittstelle mit dem Notebook oder PC verbunden werden. Besonders praktisch sind darüber hinaus Drucker, die eine Netzwerkverbindung über WLAN, Bluetooth oder Ethernet herstellen können. Einmal in das Netzwerk integriert, können alle PCs, Smartphones und Tablets auf den Drucker zugreifen und Ausdrucke anfertigen.
  • Auflösung: Tintenstrahldrucker haben in der Regel eine höhere Auflösung und damit eine bessere Druckqualität als Laserdrucker.
    Geschwindigkeit: Laserdrucker drucken wesentlich schneller als Tintenstrahl- und Multifunktionsgeräte.
  • Druckkosten: Langfristig sind die Betriebskosten eines Laserdruckers am geringsten. Dafür sind die Drucker in der Anschaffung wesentlich teurer als Tintenstrahldrucker.
  • Maße und Gewicht: Tintenstrahldrucker sind kompakt und leicht und perfekt für den Privathaushalt geeignet. Neben den DIN A2 oder DIN A3 Druckern, sind auch die Laserdrucker wesentlich größer und schwerer als die Tintenstrahldrucker. Sie werden vorwiegend in Unternehmen eingesetzt.
  • Kundenrezensionen: Besonders hilfreich sind Kundenrezensionen. Hier erfahren Sie, wie zufrieden andere Nutzer mit dem Druckermodell sind.
  • Multifunktionalität: Sie sind neben dem Drucken, auch auf Scannen, Faxen und Kopieren angewiesen? Dann sollten Sie darüber nachdenken, sich einen Drucker mit Scanner bzw. einen Drucker mit Kopierer und Faxgerät zu kaufen. Im All-In-One-Drucker können Sie all das miteinander kombinieren.
  • Einsatzbereiche: Multifunktionsdrucker eignen sich perfekt für Menschen, die im Büro oder Home-Office arbeiten. Wenn Sie nicht allein auf den Drucker zugreifen, sollten Sie sich überlegen, ob ein Drucker mit WLAN Funktion sinnvoll wäre. Ebenso spielt es eine entscheidende Rolle, ob Sie nur Textdokumente oder auch Fotos drucken wollen.
  • Angebot: Viele Elektronik-Geschäfte wie Media Markt oder Saturn bieten Drucker auch manchmal zu attraktiven Aktionspreisen an. Achten Sie also vor dem Kauf eines Druckers auch auf Angebote. Vielleicht ist genau diese Art von Drucker gerade im Angebot.

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