Der erste Vorläufer des Tintenstrahldruckers wurde bereits in den 60iger Jahren entwickelt. Bei diesem Modell konnte allerdings noch nicht wirklich von einem Tintenstrahldrucker nach heutiger Vorstellung gesprochen werden. Der erste „echte“ Tintenstrahldrucker wurde von IBM für die Industrie als „Permanentdrucker“ auf den Markt gebracht. Bis endlich auch der heimische Endverbraucher sich der Vorteile eines solchen Druckers bedienen konnte, sollte es allerdings noch bis 1984 dauern. HP brachte in jenem Jahr seinen „Epson SO 2000“ auf den Markt, der endlich auch für den Klein- und Privatgebrauch gedacht war. Drei weitere Jahre dauerte die Entwicklung des Farbdruckers und noch weitere drei Jahre vergingen, bis der „HP Deskjet 500“ in den Elektronikläden der Welt stand.
Der CIJ, der Continius Ink Jet, findet zwar nur in der Industrie Verwendung, doch fast jeder kennt Produkte, die mithilfe dieses Druckertyps ihre Aufschriften bekamen. Produkte mit einem Haltbarkeitsdatum, Adressen oder EAN Codes werden mit CIJ-Druckern bearbeitet. Auch Rubbellose werden mithilfe dieser Drucker hergestellt.
Der andere Typ Tintenstrahldrucker ist jedem PC-Besitzer bekannt, der DOD- (Drop on Demand) Tintenstrahldrucker. Hier wird mit drei verschiedenen Verfahren gedruckt, wobei jedoch das Bubble Jet-Verfahren das gebräuchlichste ist. Diese Drucker sind in vom Kinderzimmer bis hin zum industriellen Großbüro zu finden.
Der augenscheinlichste Unterschied zwischen CIJ und DOD-Typen ist der, durch das Druckverfahren bedingte, Tintenverbrauch. Der CIJ arbeitet mit einem tatsächlichen Strahl. Der DOD-Tintenstrahldrucker wäre wohl besser als „Tintentröpfchendrucker“ zu bezeichnen. Hier verlässt jeweils nur die Menge Tinte den Vorratsbehälter, die in dem Moment auch benötigt wird.