Unsere Tintenstrahldrucker-Empfehlungen

Wir haben uns die Mühe gemacht und Tintenstrahldrucker nach ihren Funktionalitäten und ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis zu bewerten. Zu jedem Drucker, den wir empfehlen können, gibt es eine ausführliche Produktbeschreibung und eine einfache Bewertung anhand der vergebenen Sterne.

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Kaufberatung für einen Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker gibt es in den verschiedensten Varianten. Manche davon sind auf das Nötigste beschränkt, andere wiederum Multifunktionsgeräte, die auch das Scannen und Faxen ermöglichen. Auch Touchscreen, WLAN und Bluetooth sind heute keine Seltenheit mehr. Mit den Geräten, die noch vor etwa 10 Jahren in vielen Arbeitszimmern standen, haben diese Tintenstrahldrucker nur noch wenig zu tun.

Doch hält lange nicht jedes dieser technischen Wundergeräte, was es verspricht. Während es Tintenstrahldrucker gibt, die sogar für kleine Unternehmen eine lohnende Anschaffung sind, entpuppen sich andere als wenig langlebig und drucken in schlechter Qualität. Möchten Sie sich ein neues Gerät anschaffen, sollten Sie sich nicht ausschließlich nach dem Preis richten. Hier finden Sie wertvolle Tipps zu den Unterschieden zwischen Tintenstrahldruckern und Laserdruckern, verschiedenen Anwendungsbereichen der Geräte und Auswahlkriterien, die bei einem Kauf besonders wichtig sind.

So funktionieren Tintenstrahldrucker

Der Name Tintenstrahldrucker gibt schon einen entscheidenden Hinweis darauf, wie solche Geräte arbeiten. Das grundlegende Prinzip besteht darin, dass Tinte aus einer Kammer durch eine Düse gedrückt wird. Derzeit werden zwei verschiedene Verfahren von Tintenstrahldruckern unterschieden:

Tintenstrahldrucker-Typen
  • Bubble-Jet-Drucker
    Diese Technik verwenden beispielsweise Drucker von HP und Canon. Hier entsteht durch starkes Erhitzen eine Dampfblase, die einen Tropfen Tinte durch die bereits erwähnte Düse presst. Dieser Vorgang findet natürlich in kürzester Zeit statt.
  • Piezo-Drucker
    Bei Piezo-Druckern wird ein Piezo-Kristall verformt. Auch dies führt dazu, dass Tinte durch die Düse befördert wird. Geräte von Epson und Brother basieren auf dem Piezo-Prinzip.

Beide Techniken weisen Vor- und Nachteile auf. So punkten die Druckköpfe beim Piezo-Verfahren mit einer deutlich längeren Lebensdauer und arbeiten schneller. Dafür sind Drucker dieses Typs teurer in der Anschaffung. Piezo-Drucker von Epson oder Brother empfehlen sich besonders, wenn Sie viel drucken. Möchten Sie Ihren Drucker nur ab und zu verwenden, kann ein Bubble-Jet-Drucker von HP oder Canon die bessere Alternative sein. Hier ist der Druckkopf nicht fest im Gerät eingebaut, sondern in die Tintenpatrone integriert. Ist er nach einer langen Druckpause eingetrocknet, lässt sich dieses Problem einfach durch die Anschaffung einer neuen Patrone lösen.

Laser- oder Tintenstrahldrucker – welches Gerät sich für wen besser eignet

Die Frage, ob in Ihrem Fall ein Tintenstrahl- oder ein Laserdrucker besser geeignet ist, lässt sich nicht mehr ganz so leicht beantworten wie früher. Die Unterschiede zwischen beiden Varianten sind je nach Modell kleiner geworden. Es gibt mittlerweile in beiden Bereichen Produkte, die sehr vielseitig eingesetzt werden können.

Generell ist ein Trend in Richtung Tintenstrahldrucker zu beobachten. Das betrifft zunehmend auch Unternehmen und Behörden, die früher in erster Linie auf die Lasertechnologie setzten. Dafür verantwortlich sind verschiedene Aspekte:

Tintenstrahldrucker vs. Laserdrucker
  • Tintenstrahldrucker sind besser im Mischen von Farben. Spezielle Foto-Tinte sorgt zusätzlich dafür, dass Sie mit diesen Geräten besonders gute Ergebnisse beim Ausdrucken von Fotos (z.B. beim Canon Pixma) erzielen. Eine gute Druckqualität ist natürlich für alle besonders wichtig, die häufig mit Bildern zu tun haben.
  • Während Laserstrahldrucker vor allem für das Drucken auf normalem Papier geeignet sind, zeigen sich Tintendrucker in dieser Hinsicht sehr flexibel. Mit diesen Geräten können Sie auch auf Textilien, Fotopapier oder Leinwänden sowie teilweise auf DVDs und CDs drucken.
  • Eine einfache Bedienung und Wartung ist in jeder Umgebung ein Vorteil. Tintendrucker von Epson oder Canon sind in der Regel selbsterklärend und die meisten Störungen lassen sich einfach beheben.
  • Auch was die Kosten betrifft, haben Tintenstrahldrucker langfristig die Nase vorne, vorausgesetzt es handelt sich um ein gutes Modell.
  • Lange Zeit bestand der größte Nachteil von Tintenstrahldruckern gegenüber Lasergeräten in der geringeren Geschwindigkeit. Mittlerweile ist sogar das kaum noch ein Kriterium. Es gibt sogar schon Tintenstrahldrucker, die Lasergeräte in derselben Preisklasse in dieser Hinsicht deutlich hinter sich lassen.
  • Umstritten ist, inwiefern Laserdrucker eine gesundheitsschädliche Wirkung auf Nutzer haben. In jedem Fall sollten Sie diese Geräte in ausreichendem Abstand von Ihrem Arbeitsplatz aufstellen. Mit der Anschaffung eines Tintenstrahldruckers gehen Sie in dieser Hinsicht auf Nummer sicher.

Angesichts dieser Aspekte kann ein Tintenstrahldrucker mittlerweile für die verschiedensten Anwendungsbereiche in Erwägung gezogen werden. Lediglich wenn Sie große Mengen an Papier drucken und eine besonders gute und langlebige Qualität bei Schriftdokumenten wünschen, finden Sie möglicherweise schneller einen Laserdrucker, der Ihre Erwartungen erfüllt. Doch diverse neue Tintenstrahldrucker von bekannten Anbietern wie Canon oder Epson bieten sich auch in dieser Hinsicht an – für einen entsprechenden Preis.

Wichtige Kriterien bei einem Kauf

Bevor Sie nun zur Tat schreiten und sich einen Tintenstrahldrucker kaufen, sollten Sie sich überlegen, wofür Sie diesen einsetzen möchten, was Sie dafür ausgeben wollen und welche Eigenschaften Ihnen besonders wichtig sind. Es gibt sowohl übergreifende Auswahlkriterien bei einem Kauf als auch solche, die von der Beantwortung dieser Fragen abhängen:

Kriterien beim Kauf
  • Format und Größe: Privatanwender benötigen selten Ausdrucke in größeren Formaten als A4. Wenn Sie im grafischen Bereich arbeiten sieht die Sache unter Umständen anders aus. Dasselbe gilt für Unternehmen. Hier kann sich ein Din-A3-Drucker oder sogar ein Gerät für noch größere Formate lohnen. Beachten Sie allerdings, dass in diesem Fall auch zugleich die Größe des Druckers und der Platzbedarf wachsen. Tintenstrahldrucker, die Din A1 meistern, erhalten Sie im Regelfall nicht mehr als Tischversion.
  • Tintenpatronen: Sehr günstige Tintenstrahldrucker besitzen manchmal statt drei Farbpatronen und einer mit schwarzer Tinte nur eine Patrone für Schwarz und eine Kombipatrone für die drei Farben. Das hat einen gravierenden Nachteil: Ist eine Farbe aufgebraucht, müssen Sie eine neue Patrone kaufen. Schon nach kurzer Zeit kann dieser Umstand den niedrigen Anschaffungspreis relativieren. Achten Sie deshalb darauf, dass ein solcher Drucker immer mindestens vier Patronen besitzt. Gute Modelle weisen teilweise sogar deutlich mehr Farben auf. Das macht sich im Druckergebnis deutlich bemerkbar.
  • Größe und Preis der Tintenpatronen: Tintenstrahldrucker, die speziell für Büros und häufiges Drucken gedacht sind, besitzen oft sehr große Tintentanks. Das macht sich langfristig bezahlt. Nicht nur müssen Sie seltener Patronen austauschen. Sie sparen zudem einiges an Geld. Vor allem wenn Sie einen Tintenstrahldrucker häufig benutzen möchten, lohnt sich also die Anschaffung eines teuren Geräts mit großen Patronen. Ebenfalls lohnend ist ein Preisvergleich von Tintentanks. Für viele Geräte erhalten Sie zudem billigere Patronen von anderen Herstellern. Ob und wann das sinnvoll ist, ist eine andere Frage.
  • Geschwindigkeit: Verwenden Sie einen Tintenstrahldrucker nur, um hin und wieder einen Brief oder ein paar Dokumente auszudrucken, spielt die Geschwindigkeit des Geräts wahrscheinlich eine eher geringe Rolle. Für alle, die viel drucken, stellt sich die Sache anders dar. Die Geschwindigkeit von Tintenstrahldruckern wird mit Seiten pro Minute angegeben. Das ist ein Maximalwert, den Sie aus verschiedenen Gründen kaum erreichen werden – beispielsweise weil für solche Werte eine niedrige Auflösung vorausgesetzt wird. Dennoch steht Ihnen damit ein Vergleichswert zur Verfügung.
  • Netzwerkfähigkeit: Moderne Tintenstrahldrucker können teils per WLAN oder Bluetooth bedient werden. Damit sind Sie unabhängig von Kabelverbindungen. Bluetooth funktioniert nur auf vergleichsweise kurze Entfernungen, WLAN ermöglicht es Ihnen auch in Ihrer Wohnung, von jedem beliebigen Platz aus einen Druckauftrag zu erteilen. Wenn der Drucker im Arbeitszimmer keinen Platz findet und im Wohnzimmer nicht schön aussieht, so stellen Sie ihn einfach in den Keller.
  • Auflösung: Ein zentraler Wert für die Bildqualität ist die Auflösung. Vor allem, wenn Sie häufig Fotos drucken, sollten Sie hier hohe Ansprüche stellen. Geht es Ihnen ausschließlich um Text, können Sie bescheidener sein. Ein gutes Schriftbild wird auch schon mit einer vergleichsweise niedrigen Auflösung erreicht.
  • Geräuschentwicklung: Die Zeiten, in denen Tintenstrahldrucker unangenehme Lärmmaschinen waren, sind größtenteils vorbei. Aber natürlich hängt auch dies von der Qualität des Druckers ab. Hochwertige Modelle (z.B. der Canon Pixma) sind im Regelfall auch entsprechend leise – eine Eigenschaft, die Sie schnell schätzen werden.
  • Funktionen: Multifunktionsdrucker können sehr praktisch sein. Denn damit sparen Sie sich Scanner und Fax. Allerdings sollten natürlich alle der von einem solchen Drucker angebotenen Dienste eine hohe Qualität aufweisen. Schließlich möchten Sie beispielsweise Scans auch in einer hohen Auflösung haben.
  • Preis: Tintenstrahldrucker gibt es in allen Preisklassen. Wie viel Sie für ein solches Gerät ausgeben, hängt entscheidend von Ihren Anforderungen ab. Von verdächtig billigen Modellen sollten Sie allerdings Abstand nehmen. Diese können Sie auf Dauer sogar mehr Geld kosten als teurere Drucker.

Niedrige Preise führen schnell zu höheren Kosten

Eine der größten Gefahren beim Druckerkauf besteht darin, dass Sie sich von besonders billigen Preisen blenden lassen. So manches Schnäppchen entpuppt sich langfristig als Kostenfalle. Nicht nur gehen einige dieser Geräte schnell kaputt, sodass Sie schon bald einen neuen Tintenstrahldrucker kaufen müssen. Kleine und teure Produkte verursachen erhebliche Kosten, wenn Sie viel drucken.

Vergleichen Sie also sorgfältig (nutzen Sie einen Test mit Geräten von Epson, Canon, HP und weiteren Herstellern) und denken Sie langfristig. Ein höherer Anschaffungspreis kann sich schnell relativieren.

Checkliste für den Kauf von Tintenstrahldruckern

Die folgenden Überlegungen können Sie beim Kauf eines Tintenstrahldruckers berücksichtigen:

Checkliste
  • Preis-Leistungsverhältnis beziehungsweise langfristige Kostenersparnis
  • Größe von Format und Gerät
  • Druckqualität (gerade bei Fotodruck sehr wichtig)
  • Art und Größe der verwendeten Tintenpatronen
  • Druckgeschwindigkeit
  • Multifunktionsgerät oder einfacher Drucker

Machen Sie sich am besten eine Checkliste mit diesen Punkten und vergleichen Sie mehrere Geräte miteinander. So finden Sie schnell einen Drucker, der Sie langfristig zufriedenstellt. Ob Sie dabei nun gerne Fotos mit einem Canon Pixma ausdrucken oder auf ein simpleres aber trotzdem leistungsfähiges Modell von anderen Herstellern (Epson, HP oder Brother) setzen, hängt dabei ganz von Ihren Wünschen und Vorstellungen ab.

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